Zusammenarbeit von Rouge H2 Engineering und AMBARtec im EU-Projekt H2LOOP

 
Ende 2025 fand bei Acciaierie d'Italia in Sonderverwaltung in Taranto ein Treffen aller Partner des europäischen H2Loop-Projekts statt. Die Initiative wird von der Europäischen Kommission im Rahmen des RFCS-BIG-TICKET-Programms kofinanziert.  

Rouge H2 Engineering AG ist Technologieanbieter im EU-Projekt H2LOOP zur Dekarbonisierung der Stahlindustrie. Die Rouge H2 Engineering AG stellt die Technologie in Form ihres patentierten Chemical-Looping-Verfahrens (CLH) zur Verfügung, mit dem aus metallurgischen Gasen Wasserstoff gewonnen wird. Das Projekt konzentriert sich auf die Entwicklung innovativer Lösungen für die nachhaltige Erzeugung von Wasserstoff aus Hochofengasen und den damit verbundenen Beitrag zur Dekarbonisierung des Stahlsektors.  

AMBARtec AG leistet technologischen Support. Das Unternehmen wird von seinem Partnerunternehmen AMBARtec AG unterstützt, dessen Mitarbeiter über umfangreiche Erfahrungen mit den im CLH-Verfahren verwendeten Eisenoxid-Nuggets und der Skalierung des Verfahrens verfügen.  

Bild: Testbetrieb bei Rouge H2 Engineering, © Rouge H2 Engineering


An dem vierjährigen Projekt sind drei weitere Partner beteiligt: die VDEh-Betriebsforschungsinstitut GmbH (BFI), ein deutsches Forschungszentrum mit über 50 Jahren Erfahrung in der Stahlindustrie; Acciaierie d'Italia in Sonderverwaltung, Italiens größtes Stahlwerk, wo eine entsprechende Pilotanlage realisiert wird; und die Polytechnische Universität Turin, eine führende italienische Universität im Bereich Ingenieurwesen.  

Das Hauptziel von H2Loop ist es, die Machbarkeit und Effizienz des proprietären Chemical-Looping-Verfahrens (CLH) zur Erzeugung von Wasserstoff aus metallurgischen Gasen zu demonstrieren. Diese Lösung könnte die nachhaltige Transformation der Stahlindustrie beschleunigen, indem sie die CO₂-Emissionen reduziert und die Produktion von Wasserstoff für industrielle Zwecke ermöglicht.  

Mehr über H2Loop   

* Finanziert von der Europäischen Union. Die geäußerten Ansichten und Meinungen sind jedoch ausschließlich die der Autoren und spiegeln nicht unbedingt die der Europäischen Union oder der Europäischen Exekutivagentur für Forschung (REA) wider. Weder die Europäische Union noch die Europäische Exekutivagentur für Forschung (REA) können für sie verantwortlich gemacht werden.

Pressekontakt:  

Dr. Ines Bilas

AMBARtec AG

Head of Marketing and Communication

Phone:  +49 172 234 11 00

E-Mail: ines.bilas@ambartec.de

Website: www.ambartec.de 

Der Weg zum klimaneutralen Stahlwerk. AMBARtec im Interview, Teil 2


Ob es der deutschen Stahlindustrie gelingt, ihre Produktionsprozesse weitestgehend zu dekarbonisieren, hängt von den technologischen Prozessen ab. Im ersten Teil des Interviews mit marketSTEEL stellte Matthias Rudloff, CEO von AMBARtec, mit dem Eisen-Wasserdampf-Verfahren eine kostengünstige, aufwandsärmere Alternative zur Direktreduktion vor.  

Doch die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen spielen ebenso eine entscheidende Rolle. Dagmar Dieterle, Redakteurin und Gründerin der Informationsplattform, hat Matthias Rudloff auch zu diesem Themenfeld um seine Einschätzung gebeten.  

Den aktuellen Teil des Interviews lesen Sie hier.  

Den ersten Teil des Interviews, erschienen im Juli, lesen Sie hier.  

Der Weg zum klimaneutralen Stahlwerk. AMBARtec im Interview


Die deutsche Stahlindustrie steht vor der herausfordernden Aufgabe, ihre Produktionsprozesse zu dekarbonisieren. Die bisherigen Strategien, etwa die Direktreduktion mit Wasserstoff, weisen jedoch verschiedene Nachteile auf. Das Eisen-Wasserdampf-Verfahren ist eine kostengünstige Alternative, die sich zudem mit deutlich geringerem Aufwand umsetzen lässt.

Dagmar Dieterle, Redakteurin und Gründerin der Informationsplattform für die Stahl- und Metall-Branche, marketSTEEL, hat dazu mit Matthias Rudloff, CEO von AMBARtec, gesprochen.  

Den ersten Teil des Interviews lesen Sie hier.   Der zweite Teil erscheint Ende September.