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HyCS®-Technologie: einfach und wirkungsvoll

Reduktion und Oxidation

Im Kern besteht die HyCS®-Technologie aus der Reduktion und Oxidation von Eisen (Fe): Bei der Speicherbeladung wird das Fe durch das zugeführte H2 reduziert. Wasserdampf wird abgegeben und kann erneut in der Elektrolyse genutzt werden. Bei der Entladung wird am Nutzungsort Wasserdampf zugeführt, der auch aus dem Abgas einer Rückverstromungseinheit kommen kann. Dadurch oxidiert das Fe und H2 wird zur Verfügung gestellt.

Höchste Speicherdichte

Das HyCS®-Verfahrensprinzip bietet zahlreiche Vorteile im Vergleich zur konventionellen H2 Speicherung. Die Grafik zeigt: In einem Liter HyCS®-Speicher können mehr als 2 kWh Wasserstoff gespeichert werden. Das ist etwa 2,5- bis 5-mal so viel wie in einem Druckbehälter (700/350 bar). und doppelt so viel, wie mit flüssigem Wasserstoff, in Metallhydriden oder ähnlichen Ansätzen (LOHC) gespeichert werden können. Damit ist der HyCS®-Speicher der kompakteste aller Energiespeicher – selbstverständlich auch deutlich kompakter als Li-Ionen Batterien (Faktor 10).

Bester Wirkungsgrad

Bei intelligenter Integration insbesondere mit Dampfelektrolysen (SOEC) und SOFC-Brennstoffzellen ergeben sich für die langfristigen Stromspeicherung bis zu 100 Prozent höhere Wirkungsgrade als bei alternativen Systemen. Damit senkt die HyCS®-Technologie die H2-Erzeugungs- und Speicherkosten.

Geringere Transportkosten

HyCS®-Technologie heißt: • Halbierung des Platzbedarfs für H2-Speicherung • 2 x so viel H2/LKW wie bei Flaschenbündeln • Senkung der H2 Erzeugungs- und Speicherkosten

Niedrigere Investitionskosten

Bei größeren Speichern bietet HyCS® bereits heute Kostenvorteile. Wegen der derzeit noch hohen Kosten der Rückverstromungseinheit (reversible SOFC) sind HyCS®-Speicher aktuell bei <1 MWhel Speicherkapazität teurer als Batterien. Kurzfristig sind HyCS®-Speicher durch Investitionsförderung, mittelfristig durch Hebung der Kostensenkungspotenziale voll wettbewerbsfähig.