Fünf Jahre AMBARtec bei HYPOS: Der Ostdeutsche Wasserstoffkongress zeigt, wie viel in dieser Zeit entstanden ist

Erst kürzlich waren wir als AMBARtec Aussteller auf dem 1. Ostdeutschen Wasserstoffkongress 2026 in Dresden – einer Veranstaltung, die deutlich gemacht hat, wie weit die Wasserstoffwirtschaft in den vergangenen Jahren gekommen ist, aber auch, wie viele Hürden noch zu nehmen sind: von der Finanzierung bis zur Skalierung neuer Speichertechnologien. Ein guter Anlass, um auf ein Jubiläum zurückzublicken, das in den vergangenen Wochen bei uns fast untergegangen ist: Seit Juni ist AMBARtec nun schon ein halbes Jahrzehnt Mitglied bei HYPOS e. V.
In den vergangenen fünf Jahren hat uns die Mitgliedschaft bei HYPOS vor allem eines gebracht: gute Vernetzung und fachlichen Austausch mit den Unternehmen, Kommunen und Forschungseinrichtungen, die den Wasserstoffhochlauf in Ostdeutschland tatsächlich vorantreiben. Ein Ergebnis lässt sich konkret benennen: die gemeinsam mit HYPOS ausgerichtete Veranstaltung „Dezentrale H2-Erzeugung aus Reststoffen und ihre Speicherung“ in Freiberg, bei der wir mit Partnern aus Industrie und Kommunen über die praktische Umsetzung solcher Projekte diskutiert haben.

Auch das war in Dresden ein Thema – neben einem weiteren Schwerpunkt: Wärme. Am Stand von AMBARtec drehten sich die Gespräche vor allem um unsere Lösung für eine klimaneutrale Spitzenwärmeversorgung für Quartiere auf Basis der Eisen-Wasserstoff-Speichertechnologie – und um die Frage, wie sich eine verlässliche Wärmeversorgung auch in Dunkelflauten sicherstellen lässt. Unsere Antwort: Überschüssiger erneuerbarer Strom wird per Elektrolyse in Wasserstoff umgewandelt und sicher in Eisenoxidnuggets gespeichert. Bei Bedarf werden daraus wieder Strom und Wärme fürs Nahwärmenetz erzeugt, etwa in Kombination mit Wärmepumpen – eine planbare, klimaneutrale Spitzenlastlösung, die bestehende Infrastruktur ergänzt statt sie zu ersetzen.

Genau die Fragen, die uns in Dresden am häufigsten gestellt wurden – nach wirtschaftlichen Einsatzfällen, langfristig stabilen Rahmenbedingungen und der kontinuierlichen Verfügbarkeit von Wasserstoff für den Mittelstand – sind die gleichen, die den Wasserstoffhochlauf aktuell bremsen. Genau bei diesen Fragen bringt uns der Austausch mit anderen Unternehmen und Entscheidungsträgern bei HYPOS konkret weiter.
Prototyp des Nugget-Behälters der AMBARtec AG zur Installation im 6000-L-Wasserstoffspeicher

Nugget-Behälter des 6000-Liter-Wasserstoffspeichers zertifiziert


AMBARtec und Purem by Eberspächer bereiten Serienfertigung vor.

Dresden, Esslingen, 15. Dezember 2025 – Das renommierte Prüfinstitut LRQA Deutschland hat das Design des Nugget-Behälters des 6000-Liter-Speichers von AMBARtec geprüft und genehmigt. AMBARtec und Purem by Eberspächer intensivieren ihre Zusammenarbeit, um nun die Serienfertigung des H2compact 6000 vorzubereiten.  

H2compact 6000 geht in Serie
Nach der erfolgreichen Prüfung des Nugget-Behälters gemäß der Druckgeräterichtlinie 2014/68/EU hat der 6000-l-Speichercontainer nun alle Hürden genommen und wird zeitnah sein CE-Zertifikat erhalten. „Wir haben damit einen wesentlichen Meilenstein für die Serienproduktion erreicht“, berichtet Matthias Rudloff, CEO von AMBARtec. „Wir freuen uns, mit Purem by Eberspächer einen ebenso erfahrenen wie engagierten Partner zu haben, der nun an seinem Standort im sächsischen Wilsdruff die Vorbereitung der Serienfertigung weiter vorantreibt. Im nächsten Jahr können unsere Kunden die ersten Container beziehen, danach planen wir das Hochfahren der Fertigung auf einige Hundert Container“, so Matthias Rudloff weiter.  

Start der Industrialisierung im Purem by Eberspächer Werk Wilsdruff
Mit der Entwicklung eines modular angelegten Fertigungskonzeptes beginnt der Abgas- und Akustikspezialist in seinem Werk in Wilsdruff die Vorbereitung der Serienfertigung der Druckbehälter. Mit der bestehenden Industrialisierungskompetenz und langjährigen Expertise in der Stahlverarbeitung ist Purem by Eberspächer in der Lage, das Design des AMBARtec-Prototypens in eine skalierbare Produktion zu überführen. Um die strengen Anforderungen aus dem Bereich der Schweißtechnik zu erfüllen, qualifiziert das Unternehmen gezielt Mitarbeiter aus der Produktion weiter.

Langfristige Partnerschaft über die Containerfertigung hinaus
Bereits seit Beginn der Kooperation im Januar 2025 ist Purem by Eberspächer in das Design und die Entwicklung der Behälter bei AMBARtec eingebunden. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Esslingen bei Stuttgart bezieht AMBARtec seinerseits in bestehende Geschäftsbeziehungen ein. „Indem Purem by Eberspächer uns mit strategischen Partnern zusammenbringt, etwa aus der Stahlbranche und anderen Unternehmen aus der Wasserstoffwirtschaft, eröffnen sich uns neue Marktsegmente“, unterstreicht AMBARtecs technischer Vorstand Uwe Pahl. „Dabei geht es sowohl um die Speicherung und den Transport von Wasserstoff als auch um unser Angebot, Unternehmen mit silbernem Wasserstoff zu versorgen.“ Dabei handelt es sich um recycelten Wasserstoff – Wasserstoff, der in verschiedenen Wirtschaftsbereichen als Abgas anfällt und mit Hilfe des AMBARtec-Speichers aufgefangen und wiederverwendet werden kann.  

800 kg Wasserstoff pro Container
Die Speicherkapazität des H2compact 6000 Plus beträgt 800 kg Wasserstoff bzw. 26 MWh. Er wird in herkömmlichen 20‘-Containern installiert und lässt sich somit mit Standardlogistik – LKW, Schiff, Bahn, Kran – handhaben. Eine Anpassung der Infrastruktur ist nicht erforderlich, eben so wenig wie langwierige Genehmigungsverfahren nach Bundesimmissionsschutzgesetz (BImSchG) oder der Störfallverordnung. Umfangreiche Betriebstests haben zudem die Zyklenfestigkeit des Speichermaterials bestätigt, so dass sich die Behälter für einen Dauereinsatz eignen.

Pressekontakt:  

Dr. Ines Bilas

AMBARtec AG

Head of Marketing and Communication

Phone:  +49 172 234 11 00

E-Mail: ines.bilas@ambartec.de

Website: www.ambartec.de 

AMBARtec und Envenion kooperieren bei Wasserstoffprojekten in der Schweiz 

Die AMBARtec AG und das Schweizer Beratungsunternehmen für innovative Energieversorgungen Envenion GmbH haben heute ihre Vertriebspartnerschaft bekanntgegeben. Damit bekräftigen sie ihr Engagement für den Energiemarkt in der Schweiz und angrenzenden Ländern.

  Die Envenion GmbH ist spezialisiert auf klimafreundliche, emissionsarme Energieversorgungs-Lösungen für Wohn-, Gewerbe- und Industriegebäude. Das Unternehmen mit Sitz im Großraum Zürich begleitet seine Kunden auf dem Weg zur energetischen Autarkie mit Planung, Projektierung und langfristiger Betreuung der Anlagen. 
Die einzigartige HyCS®-Technologie der AMBARtec AG ermöglicht es, Energie und Wasserstoff ressourcenschonend zu speichern und zu transportieren. Die geplante Kooperation soll zur sicheren Energieversorgung von Industrie- und Gewerbeunternehmen beitragen, insbesondere in den Bereichen Prozesswärme und Mobilität.

AMBARtec und Envenion freuen sich darauf, die innovative HyCS®-Speichertechnologie in der Schweiz und angrenzenden Regionen zum Einsatz zu bringen.

Liberty Pier und AMBARtec kooperieren bei H₂-Speichern für Schiffe

Grüner Wasserstoff wird zunehmend auch für den Antrieb von Schiffen diskutiert. Besonders herausfordernd ist hier die Lagerung ausreichender Treibstoffmengen an Bord. Unsere HyCS-Technologie eröffnet hier ganz neue Perspektiven: Der Speicher ist kompakt und benötigt vergleichsweise wenig Bauraum. Er ist drucklos und kann somit auch problemlos unter Deck angeordnet werden. Gegenüber Lösungsansätzen zur Einbindung von H2 in Flüssigkeiten wie beispielsweise Ammoniak wird bei moderaten Kosten ein deutlich höherer Gesamtwirkungsgrad erzielt. Hier Pressemeldung herunterladen .
Um die Vorteile der Technologie dem Binnen- und Seeschiffahrtsmarkt zur Verfügung zu stellen, haben AMBARtec und der Bremer Berater und maritime Projektentwickler Liberty Pier ein Protokoll zur Zusammenarbeit unterzeichnet. Geplant sind u.a. gemeinsame Projekte im Bereich der Blue Economy. Hier insbesondere mit Blick auf die Hafenwirtschaft und den Binnen- und Seeverkehr. Beide Unternehmen engagieren sich für nachhaltige Treibstofflösungen und haben sich dem rapiden Wandel konventioneller Industriestandards hin zu grünen Alternativen verschrieben.