Fünf Jahre AMBARtec bei HYPOS: Der Ostdeutsche Wasserstoffkongress zeigt, wie viel in dieser Zeit entstanden ist

Erst kürzlich waren wir als AMBARtec Aussteller auf dem 1. Ostdeutschen Wasserstoffkongress 2026 in Dresden – einer Veranstaltung, die deutlich gemacht hat, wie weit die Wasserstoffwirtschaft in den vergangenen Jahren gekommen ist, aber auch, wie viele Hürden noch zu nehmen sind: von der Finanzierung bis zur Skalierung neuer Speichertechnologien. Ein guter Anlass, um auf ein Jubiläum zurückzublicken, das in den vergangenen Wochen bei uns fast untergegangen ist: Seit Juni ist AMBARtec nun schon ein halbes Jahrzehnt Mitglied bei HYPOS e. V.
In den vergangenen fünf Jahren hat uns die Mitgliedschaft bei HYPOS vor allem eines gebracht: gute Vernetzung und fachlichen Austausch mit den Unternehmen, Kommunen und Forschungseinrichtungen, die den Wasserstoffhochlauf in Ostdeutschland tatsächlich vorantreiben. Ein Ergebnis lässt sich konkret benennen: die gemeinsam mit HYPOS ausgerichtete Veranstaltung „Dezentrale H2-Erzeugung aus Reststoffen und ihre Speicherung“ in Freiberg, bei der wir mit Partnern aus Industrie und Kommunen über die praktische Umsetzung solcher Projekte diskutiert haben.

Auch das war in Dresden ein Thema – neben einem weiteren Schwerpunkt: Wärme. Am Stand von AMBARtec drehten sich die Gespräche vor allem um unsere Lösung für eine klimaneutrale Spitzenwärmeversorgung für Quartiere auf Basis der Eisen-Wasserstoff-Speichertechnologie – und um die Frage, wie sich eine verlässliche Wärmeversorgung auch in Dunkelflauten sicherstellen lässt. Unsere Antwort: Überschüssiger erneuerbarer Strom wird per Elektrolyse in Wasserstoff umgewandelt und sicher in Eisenoxidnuggets gespeichert. Bei Bedarf werden daraus wieder Strom und Wärme fürs Nahwärmenetz erzeugt, etwa in Kombination mit Wärmepumpen – eine planbare, klimaneutrale Spitzenlastlösung, die bestehende Infrastruktur ergänzt statt sie zu ersetzen.

Genau die Fragen, die uns in Dresden am häufigsten gestellt wurden – nach wirtschaftlichen Einsatzfällen, langfristig stabilen Rahmenbedingungen und der kontinuierlichen Verfügbarkeit von Wasserstoff für den Mittelstand – sind die gleichen, die den Wasserstoffhochlauf aktuell bremsen. Genau bei diesen Fragen bringt uns der Austausch mit anderen Unternehmen und Entscheidungsträgern bei HYPOS konkret weiter.

AMBARtec als Aussteller beim 1. Ostdeutschen Wasserstoffkongress

Am 26. August 2026 lädt die Europäische Metropolregion Mitteldeutschland gemeinsam mit dem Wasserstoffnetzwerk HYPOS e. V. zum 1. Ostdeutschen Wasserstoffkongress nach Dresden ein. Im Rahmen der begleitenden Fachausstellung präsentiert AMBARtec vor Ort ihre eisenoxidbasierten Wasserstoffspeicher – kompakt, sicher und mit Standardlogistik handhabbar.
Zwei Schwerpunkte stehen dabei im Fokus unserer Ausstellung:
Lückenlose Wasserstoff-Versorgung mit silbernem Recycling-Wasserstoff
Für Standorte ohne Pipelineanschluss bietet AMBARtec eine containerbasierte Wasserstoff-Belieferung mit gängiger Standardlogistik (LKW, Bahn, Schiff) – 25–50 % günstiger als herkömmliche Speicher. Zudem bieten wir kostengünstigen silbernen Wasserstoff an: Ungenutzter Wasserstoff aus Abgas- und Reststoffströmen der industriellen Nutzung wird aufgefangen, aufbereitet und zurückgeführt – gemäß EU Delegiertem Rechtsakt C(2025) 4674 als „kohlenstoffarmer Wasserstoff" anerkannt.
Wärmeversorgung via Wasserstoff in der kalten Dunkelflaute
Für Stadtwerke, Energieversorger und die Wohnungswirtschaft ermöglichen unsere Speicher eine bedarfsgerechte Bereitstellung von Spitzenlastwärme und -strom – auch in Zeiten geringer erneuerbarer Stromerzeugung. In standardisierten 20'-Containern lässt sich die Lösung einfach transportieren, schnell installieren und nahtlos in bestehende Kessel- und BHKW-Systeme integrieren, ganz ohne aufwendige Umbauten.
Alle weiteren Informationen zum Programm und zur Anmeldung finden Sie auf der Veranstalterseite: www.ostdeutscher-wasserstoffkongress.de

Wir freuen uns auf spannende Gespräche in Dresden!

AMBARtec erfolgreich digitalisiert: Neues CRM-System für effizientere Zusammenarbeit und professionelles Netzwerkmanagement eingeführt

Mit der Implementierung des CRM-Systems schafft AMBARtec die Grundlage für eine noch effizientere Gestaltung von Marketing-, Vertriebs- und Projektprozessen. Ziel der Digitalisierung war es, Informationen zentral verfügbar zu machen, interne Abläufe zu standardisieren und die Zusammenarbeit mit Kunden, Partnern, Lieferanten sowie Forschungs- und Netzwerkpartnern weiter zu verbessern. Das neue System ermöglicht eine strukturierte Verwaltung sämtlicher relevanter Kontakte, Kommunikationsverläufe und Projektdaten in einer zentralen Unternehmensdatenbank. Dadurch stehen aktuelle Informationen jederzeit und ortsunabhängig zur Verfügung.
Zu den wesentlichen Verbesserungen gehören:
Zentrale Datenverwaltung: Alle relevanten Kontakt-, Kommunikations- und Projektdaten werden unternehmensweit gebündelt.
Strukturiertes Netzwerkmanagement: Kunden, Geschäftspartner, Lieferanten, Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Verbände können gezielt verwaltet und entwickelt werden.
Branchenspezifische Segmentierung: Kontakte lassen sich nach Branchen, Regionen und Anwendungsfeldern innerhalb der Wasserstoffwirtschaft strukturieren.
Automatisierte Kommunikation : Standardisierte Kommunikationsprozesse in deutscher und englischer Sprache unterstützen eine professionelle und effiziente Ansprache.
Schnellere Nachverfolgung: Messekontakte, Projektanfragen und neue Geschäftsmöglichkeiten können systematisch bearbeitet und weiterentwickelt werden.
Die Einführung des CRM-Systems wurde im Rahmen eines Förderprojekts durch die Europäische Union sowie durch Mittel des Freistaates Sachsen, die vom Sächsischen Landtag beschlossen wurden, kofinanziert.

Interkontinentaler Wasserstofftransport – sicher, effizient und unkompliziert


Erfahren Sie mehr am AMBARtec-Stand auf der World Hydrogen EXHIBITION

Rotterdam, 20.-21. Mai, Halle 4 /Stand B110b

Wasserstoff ist ein zukunftsweisender Energieträger – besonders attraktiv wegen seiner hervorragenden Speicherfähigkeit. Die Herausforderung: Wie transportiert man ihn sicher und kosteneffizient über weite Strecken, zum Beispiel von sonnenreichen Wüstenregionen zu energieintensiven Wirtschaftszentren?

AMBARtec präsentiert die Lösung: Eisen-Nuggets als Speichermedium. In beladenem Zustand enthalten die Systeme nur Eisen – Wasserstoff kann nicht entweichen. Dadurch entfallen teure Sicherheitsmaßnahmen oder aufwändige Infrastrukturarbeiten in Häfen, und auch Schiffe müssen nicht umgerüstet werden.

Die Speicher lassen sich problemlos mit herkömmlicher Logistik transportieren – per Kran, Schiff, LKW oder Bahn. Verfügbar, technisch ausgereift und kosteneffizient.

Um mehr darüber zu erfahren, besuchen Sie uns auf der World Hydrogen Exhibition in Rotterdam: German Pavilon, Halle 4 /Stand B110b.  



Zusammenarbeit von Rouge H2 Engineering und AMBARtec im EU-Projekt H2LOOP

 
Ende 2025 fand bei Acciaierie d'Italia in Sonderverwaltung in Taranto ein Treffen aller Partner des europäischen H2Loop-Projekts statt. Die Initiative wird von der Europäischen Kommission im Rahmen des RFCS-BIG-TICKET-Programms kofinanziert.  

Rouge H2 Engineering AG ist Technologieanbieter im EU-Projekt H2LOOP zur Dekarbonisierung der Stahlindustrie. Die Rouge H2 Engineering AG stellt die Technologie in Form ihres patentierten Chemical-Looping-Verfahrens (CLH) zur Verfügung, mit dem aus metallurgischen Gasen Wasserstoff gewonnen wird. Das Projekt konzentriert sich auf die Entwicklung innovativer Lösungen für die nachhaltige Erzeugung von Wasserstoff aus Hochofengasen und den damit verbundenen Beitrag zur Dekarbonisierung des Stahlsektors.  

AMBARtec AG leistet technologischen Support. Das Unternehmen wird von seinem Partnerunternehmen AMBARtec AG unterstützt, dessen Mitarbeiter über umfangreiche Erfahrungen mit den im CLH-Verfahren verwendeten Eisenoxid-Nuggets und der Skalierung des Verfahrens verfügen.  

Bild: Testbetrieb bei Rouge H2 Engineering, © Rouge H2 Engineering


An dem vierjährigen Projekt sind drei weitere Partner beteiligt: die VDEh-Betriebsforschungsinstitut GmbH (BFI), ein deutsches Forschungszentrum mit über 50 Jahren Erfahrung in der Stahlindustrie; Acciaierie d'Italia in Sonderverwaltung, Italiens größtes Stahlwerk, wo eine entsprechende Pilotanlage realisiert wird; und die Polytechnische Universität Turin, eine führende italienische Universität im Bereich Ingenieurwesen.  

Das Hauptziel von H2Loop ist es, die Machbarkeit und Effizienz des proprietären Chemical-Looping-Verfahrens (CLH) zur Erzeugung von Wasserstoff aus metallurgischen Gasen zu demonstrieren. Diese Lösung könnte die nachhaltige Transformation der Stahlindustrie beschleunigen, indem sie die CO₂-Emissionen reduziert und die Produktion von Wasserstoff für industrielle Zwecke ermöglicht.  

Mehr über H2Loop   

* Finanziert von der Europäischen Union. Die geäußerten Ansichten und Meinungen sind jedoch ausschließlich die der Autoren und spiegeln nicht unbedingt die der Europäischen Union oder der Europäischen Exekutivagentur für Forschung (REA) wider. Weder die Europäische Union noch die Europäische Exekutivagentur für Forschung (REA) können für sie verantwortlich gemacht werden.

Pressekontakt:  

Dr. Ines Bilas

AMBARtec AG

Head of Marketing and Communication

Phone:  +49 172 234 11 00

E-Mail: ines.bilas@ambartec.de

Website: www.ambartec.de 

Prototyp des Nugget-Behälters der AMBARtec AG zur Installation im 6000-L-Wasserstoffspeicher

Nugget-Behälter des 6000-Liter-Wasserstoffspeichers zertifiziert


AMBARtec und Purem by Eberspächer bereiten Serienfertigung vor.

Dresden, Esslingen, 15. Dezember 2025 – Das renommierte Prüfinstitut LRQA Deutschland hat das Design des Nugget-Behälters des 6000-Liter-Speichers von AMBARtec geprüft und genehmigt. AMBARtec und Purem by Eberspächer intensivieren ihre Zusammenarbeit, um nun die Serienfertigung des H2compact 6000 vorzubereiten.  

H2compact 6000 geht in Serie
Nach der erfolgreichen Prüfung des Nugget-Behälters gemäß der Druckgeräterichtlinie 2014/68/EU hat der 6000-l-Speichercontainer nun alle Hürden genommen und wird zeitnah sein CE-Zertifikat erhalten. „Wir haben damit einen wesentlichen Meilenstein für die Serienproduktion erreicht“, berichtet Matthias Rudloff, CEO von AMBARtec. „Wir freuen uns, mit Purem by Eberspächer einen ebenso erfahrenen wie engagierten Partner zu haben, der nun an seinem Standort im sächsischen Wilsdruff die Vorbereitung der Serienfertigung weiter vorantreibt. Im nächsten Jahr können unsere Kunden die ersten Container beziehen, danach planen wir das Hochfahren der Fertigung auf einige Hundert Container“, so Matthias Rudloff weiter.  

Start der Industrialisierung im Purem by Eberspächer Werk Wilsdruff
Mit der Entwicklung eines modular angelegten Fertigungskonzeptes beginnt der Abgas- und Akustikspezialist in seinem Werk in Wilsdruff die Vorbereitung der Serienfertigung der Druckbehälter. Mit der bestehenden Industrialisierungskompetenz und langjährigen Expertise in der Stahlverarbeitung ist Purem by Eberspächer in der Lage, das Design des AMBARtec-Prototypens in eine skalierbare Produktion zu überführen. Um die strengen Anforderungen aus dem Bereich der Schweißtechnik zu erfüllen, qualifiziert das Unternehmen gezielt Mitarbeiter aus der Produktion weiter.

Langfristige Partnerschaft über die Containerfertigung hinaus
Bereits seit Beginn der Kooperation im Januar 2025 ist Purem by Eberspächer in das Design und die Entwicklung der Behälter bei AMBARtec eingebunden. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Esslingen bei Stuttgart bezieht AMBARtec seinerseits in bestehende Geschäftsbeziehungen ein. „Indem Purem by Eberspächer uns mit strategischen Partnern zusammenbringt, etwa aus der Stahlbranche und anderen Unternehmen aus der Wasserstoffwirtschaft, eröffnen sich uns neue Marktsegmente“, unterstreicht AMBARtecs technischer Vorstand Uwe Pahl. „Dabei geht es sowohl um die Speicherung und den Transport von Wasserstoff als auch um unser Angebot, Unternehmen mit silbernem Wasserstoff zu versorgen.“ Dabei handelt es sich um recycelten Wasserstoff – Wasserstoff, der in verschiedenen Wirtschaftsbereichen als Abgas anfällt und mit Hilfe des AMBARtec-Speichers aufgefangen und wiederverwendet werden kann.  

800 kg Wasserstoff pro Container
Die Speicherkapazität des H2compact 6000 Plus beträgt 800 kg Wasserstoff bzw. 26 MWh. Er wird in herkömmlichen 20‘-Containern installiert und lässt sich somit mit Standardlogistik – LKW, Schiff, Bahn, Kran – handhaben. Eine Anpassung der Infrastruktur ist nicht erforderlich, eben so wenig wie langwierige Genehmigungsverfahren nach Bundesimmissionsschutzgesetz (BImSchG) oder der Störfallverordnung. Umfangreiche Betriebstests haben zudem die Zyklenfestigkeit des Speichermaterials bestätigt, so dass sich die Behälter für einen Dauereinsatz eignen.

Pressekontakt:  

Dr. Ines Bilas

AMBARtec AG

Head of Marketing and Communication

Phone:  +49 172 234 11 00

E-Mail: ines.bilas@ambartec.de

Website: www.ambartec.de 

Kooperation der AMBARtec AG mit der Rouge H2 Engineering AG – Lösungen für klimaneutrale Stahlwerke

AMBARtec und Rouge H2 Engineering entwickeln Verfahren für eine klimafreundliche Stahlproduktion. Die neue Technik kann schon bald mit geringem Aufwand eingesetzt werden – ohne aufwändige Umstellungen in der Prozesskette.  

Dresden, 10. Juli 2025 – AMBARtec und Rouge H2 Engineering werden künftig intensiv zusammenarbeiten, um das Chemical Looping Hydrogen-Verfahren zur Marktreife zu entwickeln, mit dem sich sauberer Wasserstoff und aufkonzentriertes Kohlendioxid aus Gichtgas und anderen Stahlwerksgasen erzeugen lassen. Grundlage ist das Eisen-Wasserdampf-Verfahren, mit dem sich mittels Reduktion und Oxidation von Eisenoxid- bzw. Eisen-Nuggets hochreiner Wasserstoff erzeugen lässt. Das gewonnene hochkonzentrierte CO₂ lässt sich effektiv in CCU- oder CCS-Prozesse einbringen.  

Der Chemical Looping Hydrogen-Prozess
Das zweistufige Verfahren dient dazu, mit Hilfe von Eisenoxid (FeOx) kohlenstoffhaltige Gasgemische in Wasserstoff (H₂) und Kohlendioxid (CO₂) umzuwandeln. „Das Ziel unserer Zusammenarbeit besteht darin, das Verfahren für Hochofengase zu optimieren und in Stahlwerken umzusetzen“, berichtet Uwe Pahl, Technikvorstand von AMBARtec. Gichtgas, Kokereigas und Konvertergas lassen sich so zu hochwertigem Wasserstoff aufbereiten. Das dabei erzeugte hochreine Kohlendioxid kann stofflich genutzt (CCU) oder eingelagert werden (CCS). Voraussetzung für diese grüne Transformation der Stahlindustrie ist, dass das gerade in Überarbeitung befindliche CCS-Gesetz auch die Einlagerung von CO₂ aus der Stahlindustrie gestattet. „Der Stahlbranche bieten wir damit die Möglichkeit, ihre Produktion klimafreundlicher zu gestalten, ohne mit erheblichen Investitionen die gesamte Prozesskette umzustellen. Damit bleibt die Stahlproduktion auch in Europa trotz hoher Klimaschutzanforderungen wettbewerbsfähig“, so Uwe Pahl weiter.   

Partner aus der Stahlbranche
Den Rahmen für die gemeinsame Entwicklungsarbeit bildet das EU-Projekt H2Loop*. „Wir kombinieren unser Know-how bezüglich der Eisenoxid-Nuggets und unsere Erfahrungen aus dem Anlagenbetrieb mit dem Wissen der Kollegen der Rouge H2 Engineering zur Verarbeitung von Restgasen“, erklärt Matthias Rudloff, Vorstandvorsitzender von AMBARtec.
 

Bild oben: Testbetrieb des Chemical Looping Hydrogen-Reaktors bei Rouge H2 Engineering

Bild unten: Testanlage der Rouge H2 Engineering für das Chemical Looping Hydrogen-Verfahren

* Finanziert von der Europäischen Union. Die geäußerten Ansichten und Meinungen sind jedoch ausschließlich die der Autoren und spiegeln nicht unbedingt die der Europäischen Union oder der Europäischen Exekutivagentur für Forschung (REA) wider. Weder die Europäische Union noch die Europäische Exekutivagentur für Forschung (REA) können für sie verantwortlich gemacht werden.

Am Projekt sind neben Rouge H2 Engineering unter anderem zwei Partner aus der Stahlindustrie beteiligt. „Mit ihrem Input werden wir sowohl das Verfahren als auch die zugehörige Anlagentechnik von Beginn an an den realen Bedingungen im Stahlwerk ausrichten und bei unserem Partner demonstrieren“, unterstreicht Matthias Rudloff. „Wir freuen uns, wenn weitere Stahlunternehmen unsere Aktivitäten konstruktiv begleiten.“

Die Rolle der Eisenoxid-Nuggets
Hochofengase enthalten relevante Mengen an Kohlenmonoxid (CO) und Wasserstoff. Führt man diese Gase unter entsprechenden Prozessbedingungen den Eisenoxid-Nuggets zu, kommt es zu einer Reduktion, es werden Kohlendioxid und Wasserdampf freigesetzt:

FeOx + CO/H₂ -> FeO + CO₂/H₂O

Das Kohlendioxid wird abgeschieden und für die Nutzung oder Einlagerung, etwa via CCS, zur Verfügung gestellt. Im zweiten Schritt werden die reduzierten Eisenoxid-Nuggets mit Hilfe von Wasserdampf re-oxidiert. Dabei entsteht hochreiner Wasserstoff, der sich sowohl stofflich als auch energetisch nutzen lässt. 

Pressekontakt:  

Dr. Ines Bilas

AMBARtec AG

Head of Marketing and Communication

Phone:  +49 172 234 11 00

E-Mail: ines.bilas@ambartec.de

Website: www.ambartec.de 

Münchner Merkur: „Wasserstoff liefern – ganz ohne Transport“


Mit unseren eisenbasierten Wasserstoffspeichern können Unternehmen ihren Wasserstoffbedarf decken und dass ohne Wasserstoffkernnetz oder Wasserstofftransporte als Gefahrgut. Der Münchner Merkur hat das Thema aufgegriffen und berichtet über unsere Technologie und ihre Vorteile.

Den vollständigen Artikel lesen Sie hier.


Neugierig geworden? Wenden Sie sich gern direkt an unsere Presseabteilung.

Pressekontakt:  

Dr. Ines Bilas

AMBARtec AG

Head of Marketing and Communication

Phone:  +49 172 234 11 00

Email: ines.bilas@ambartec.de

Website: www.ambartec.de 

Hochlauf der Wasserstoffwirtschaft nimmt Fahrt auf trotz komplexer Regulatorik

Wasserstoff-Gipfel des Handelsblatts: AMBARtec-Vorstand Matthias Rudloff als Experte auf dem Podium

Die Wasserstoffbranche hat mit zahlreichen Hürden zu kämpfen. Einerseits hemmen manche regulatorischen Vorgaben die Umsetzung von Wasserstoffprojekten. So etwa die fehlende Technologieoffenheit bei der Wasserstofferzeugung, zu komplexe Regeln bei der Definition von klimafreundlichem Wasserstoff und Fördermitteln  sowie verzögerte staatliche Investitionen. Andererseits müssen die Unternehmen Wege finden, um die Wirtschaftlichkeit des Energieträgers Wasserstoff zu verbessern.

Matthias Rudloff, Teilnehmer einer der Podiumsdiskussionen, teilt diese Einschätzung aus seinen Erfahrungen im Unternehmensalltag von AMBARtec. Er sieht jedoch auch die Chancen, die sich durch technologische Entwicklungen für den Einsatz von Wasserstoff als Energiespeicher ergeben. „Zahlreiche Gespräche und Wortmeldungen haben bestätigt, dass Wasserstoff nach wie vor ein hohes Potential hat, unsere künftige Energieversorgung gleichermaßen nachhaltig und sicher zu gestalten. Es ist jedoch zwingend notwendig, den Unternehmen Planungssicherheit zu geben und Innovationen voranzutreiben“, so sein Fazit.


Auch außerhalb des Tagungsprogramms war Matthias Rudloff ein sehr gefragter Gesprächspartner, so etwa für Vertreter der Stahlindustrie. Schließlich bietet das Eisen-Wasserdampf-Verfahren nach AMBARtec die Möglichkeit, Gichtgas oder Kokereigas aus dem Stahlwerk in sauberen Wasserstoff unter Abscheidung von CO2 umzuwandeln.

Unabhängig von der Wasserstoffquelle erlaubt es das Verfahren, Wasserstoff ohne Änderung der Infrastruktur und zu wettbewerbsfähigen Kosten zu speichern und zu transportieren. Zudem hat AMBARtec eine Initiative gestartet, um der Wirtschaft bereits vorhandenen und damit kostengünstigen Wasserstoff bereitzustellen, der bei verschiedenen Industrieprozessen anfällt und derzeit nicht genutzt werden kann.

Pressekontakt:  

Dr. Ines Bilas

AMBARtec AG

Head of Marketing and Communication

Phone:  +49 172 234 11 00

E-Mail: ines.bilas@ambartec.de

Website: www.ambartec.de 

AMBARtec und Purem: Vereinbarung zur Serienfertigung unterzeichnet

AMBARtec und Purem by Eberspächer streben enge Kooperation bei der Herstellung der Eisen-Nugget-Behälter für den Wasserstofftransport an. Vereinbarung zur Vorbereitung einer Serienfertigung unterzeichnet.  

Dresden, Esslingen, 13. Februar 2025 – Die AMBARtec AG und Purem by Eberspächer streben eine enge Kooperation bei der Herstellung der Eisen-Nugget-Behälter sowie deren Integration in 20'-Container an, um damit Wasserstoff effizient und sicher zu speichern und transportieren. Der Vorstandsvorsitzende der AMBARtec, Matthias Rudloff, und Benjamin Brenkel, Executive Vice President Business Unit Europe von Purem by Eberspächer, unterzeichneten dazu am 11. Februar 2025 in Esslingen eine entsprechende Vereinbarung (MoU – Memorandum of Understanding).  

Bild oben: Unterzeichnung einer Partnerschaftserklärung für die industrielle Serienproduktion von Wasserstoffspeichern: Purem by Eberspächer Executive Vice President BU Europe, Benjamin Brenkel (rechts), sowie AMBARtec CEO Matthias Rudloff (Copyright: Eberspächer)

Bild unten: (v. links): Francesco Moretti, Stefan Müller (Purem by Eberspächer); Uwe Pahl (CTO AMBARtec AG), Matthias Rudloff (CEO AMBARtec AG), Thomas Werber (Purem by Eberspächer) und Benjamin Brenkel (Purem by Eberspächer Executive Vice President BU Europe) (Copyright: Eberspächer)


Fertigung der Container und Speicherbehälter im industriellen Maßstab  
Bereits ab 2028 will AMBARtec mehrere hundert seiner 20-Fuß-Standard-Speichercontainer pro Jahr verkaufen. Jeder von ihnen enthält 10 Behälter für die Eisen-Nuggets, mit denen das Äquivalent von insgesamt bis zu 800 kg Wasserstoff transportiert wird.  
 
Das Behälterdesign muss dabei mehrere Kriterien erfüllen: optimale Bedingungen für die Vorgänge beim Ein- und Ausspeichern des Wasserstoffs schaffen, Abmessungen und Gewicht müssen den Transportanforderungen genügen und die Behälter müssen sich wirtschaftlich produzieren lassen. „Dafür benötigen wir einen Partner, der über eine umfangreiche, praktische Expertise insbesondere beim automatisierten Schweißen und generell in der industriellen Serienproduktion verfügt“, erläutert Uwe Pahl, technischer Vorstand von AMBARtec. „Purem by Eberspächer bringt genau dieses Wissen mit und arbeitet zudem bereits heute mit den Stahlsorten, die auch wir für die Behälter einsetzen. Das Unternehmen ist zudem in der Lage, eine entsprechende Fertigungslinie in dieser relativ kurzen Zeit aufzubauen.  
 
„Wir sehen in der Zusammenarbeit mit AMBARtec großes Potenzial für eine Zukunftstechnologie: Durch unsere Expertise im Bereich der Materialwissenschaften in Bezug auf Wasserstoff und unsere Industrialisierungskompetenz leisten wir einen großen Mehrwert zur Entwicklung neuer Speicher- und Transportmöglichkeiten des Energieträgers“, erläutert Benjamin Brenkel, Executive Vice President Business Unit Europe.   
 
Einbeziehung von Purem by Eberspächer in die Pilotphase  
 
Aktuell optimiert und testet AMBARtec den Prototypen seines 800-kg-Speichers. Matthias Rudloff, Vorstandsvorsitzender der AMBARtec AG: „Purem by Eberspächer begleitet uns ab sofort dabei, Erkenntnisse aus der Pilotphase für die spätere Serie zu gewinnen und ihr Wissen für die Produktoptimierung einzubringen – mit dem Ziel, das Produkt so wirtschaftlich wie möglich herstellen zu können.“   
 
Die Vorbereitung der Serienfertigung erfolgt in Verbindung mit einem Verbundprojekt mit der TU Bergakademie Freiberg. Der Freistaat Sachsen und die EU fördern dieses Vorhaben mit Mitteln aus der „FuE-Verbundprojektförderung 2021–2027“ mit rund 4 Millionen Euro. Im Ergebnis entsteht bis Anfang 2026 Europas erstes Wasserstoff-Speicherkraftwerk am Standort in Freiberg.  
 

Pressekontakt:  

Dr. Ines Bilas

AMBARtec AG

Head of Marketing and Communication

Phone:  +49 172 234 11 00

E-Mail: ines.bilas@ambartec.de

Website: www.ambartec.de